Kurz erklärt
Cost per Mille (CPM) ist ein Abrechnungsmodell, bei dem Werbetreibende fuer jeweils 1.000 Einblendungen ihrer Anzeige zahlen.
Cost per Mille (CPM) – auch Tausenderkontaktpreis (TKP) genannt – ist ein Abrechnungsmodell in der Online-Werbung, bei dem die Kosten pro 1.000 Anzeigeneinblendungen berechnet werden. Das Wort „Mille” stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „tausend”. Anders als beim CPC-Modell fallen Kosten unabhaengig davon an, ob ein Nutzer auf die Anzeige klickt oder nicht.
In Google Ads kommt CPM vor allem bei Display- und Video-Kampagnen zum Einsatz. Fuer YouTube-Kampagnen bietet Google zusaetzlich das vCPM-Modell (viewable CPM), bei dem nur sichtbare Impressionen berechnet werden – also Einblendungen, bei denen die Anzeige tatsaechlich im sichtbaren Bereich des Bildschirms war. Das schuetzt Werbetreibende davor, fuer Anzeigen zu zahlen, die zwar technisch geladen, aber vom Nutzer nie gesehen wurden.
Die Hoehe des CPM haengt von der Zielgruppe, dem Werbeumfeld und dem Wettbewerb ab. Breit gestreute Kampagnen haben in der Regel niedrigere CPMs als eng definierte Zielgruppen. Im Google Display-Netzwerk liegen die CPMs typischerweise zwischen 0,50 und 5 Euro, waehrend YouTube-Werbung oft CPMs zwischen 5 und 15 Euro aufweist.
Bedeutung fuer Unternehmen
CPM ist das ideale Abrechnungsmodell fuer Kampagnen, deren Ziel Markenbekanntheit und Reichweite ist – nicht der direkte Klick. Wenn es darum geht, moeglichst viele Menschen in der Zielgruppe mit einer Werbebotschaft zu erreichen, bietet CPM eine planbare und oft kostenguenstige Loesung. Unternehmen sollten CPM-Kampagnen jedoch nicht an Klick- oder Conversion-Metriken messen, sondern an Reichweite, Anzeigenerinnerung und Markenbekanntheit.
Praxisbeispiel
Ein Weiterbildungsinstitut moechte seine neue Seminarreihe bekannt machen und schaltet eine Display-Kampagne im CPM-Modell. Mit einem Budget von 1.000 Euro und einem durchschnittlichen CPM von 4 Euro erzielt die Kampagne 250.000 Einblendungen bei Marketingverantwortlichen. Die Marke wird sichtbar, und im Anschluss steigen die organischen Suchanfragen nach dem Institutsnamen um 30 Prozent.
Das lernen Sie im Seminar
Im Google Ads Seminar erfahren Sie, wann CPM gegenueber CPC die bessere Wahl ist und wie Sie Ihre Display- und Video-Kampagnen auf maximale Reichweite und Sichtbarkeit ausrichten.