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Google Ads

Anzeigenerweiterungen (Assets)

2 Min. Lesezeit

Kurz erklärt

Anzeigenerweiterungen – heute offiziell Assets genannt – sind zusätzliche Informationen, die Ihre Google Ads Anzeigen um Sitelinks, Callouts, Telefonnummern oder Standortdaten ergänzen und die Klickrate erhöhen.

Anzeigenerweiterungen – von Google seit 2022 als „Assets” bezeichnet – sind zusätzliche Informationsbausteine, die Ihre Textanzeigen in der Google-Suche erweitern. Sie liefern potenziellen Kunden mehr Gründe, auf Ihre Anzeige zu klicken, und vergrößern gleichzeitig die Anzeigenfläche auf der Suchergebnisseite. Google entscheidet automatisch, welche Assets wann ausgespielt werden, basierend auf der erwarteten Wirkung auf die Klickrate.

Es gibt zahlreiche Asset-Typen: Sitelinks führen zu weiteren Unterseiten Ihrer Website. Callout-Assets heben Vorteile wie „Kostenlose Beratung” oder „Zertifizierte Dozenten” hervor. Snippet-Assets zeigen strukturierte Informationen wie Seminarformate oder Themenbereiche. Anruf-Assets ermöglichen einen direkten Telefonanruf aus der Anzeige heraus. Standort-Assets zeigen Ihre Geschäftsadresse, Preis-Assets listen einzelne Produkte oder Dienstleistungen mit Preisen auf, und Bild-Assets ergänzen Ihre Textanzeige um ein visuelles Element.

Die Einrichtung von Assets erfolgt auf Konto-, Kampagnen- oder Anzeigengruppen-Ebene. Dabei gilt: Je spezifischer die Zuordnung, desto relevanter können die Erweiterungen für die jeweilige Suchanfrage sein. Google berücksichtigt die Qualität und Relevanz Ihrer Assets auch bei der Berechnung des Ad Ranks – gute Assets können also dazu beitragen, bessere Positionen bei niedrigeren Klickpreisen zu erzielen.

Bedeutung für Unternehmen

Assets sind kein optionaler Zusatz, sondern ein Pflichtbestandteil jeder professionellen Google Ads Kampagne. Anzeigen mit Erweiterungen erzielen laut Google im Durchschnitt 10 bis 15 Prozent höhere Klickraten als Anzeigen ohne Erweiterungen. Für Unternehmen bedeutet das: Mehr qualifizierte Klicks bei gleichem Budget. Darüber hinaus nehmen erweiterte Anzeigen mehr Platz auf der Suchergebnisseite ein und verdrängen Wettbewerber optisch. Wer keine Assets nutzt, verschenkt wertvolle Anzeigenfläche an die Konkurrenz.

Praxisbeispiel

Ein Seminaranbieter richtet für seine Google Ads Kampagne sechs Sitelinks ein (je einen pro Seminar, Dozenten-Seite und Kontaktformular), vier Callout-Assets („Max. 12 Teilnehmer”, „Praxisübungen”, „Zertifikat inklusive”, „Online & Präsenz”), sowie Snippet-Assets mit den verfügbaren Seminarformaten. Die Klickrate steigt von 4,2 auf 6,1 Prozent, und die durchschnittlichen Klickkosten sinken um 12 Prozent, weil der verbesserte Ad Rank günstigere Positionen ermöglicht.

Das lernen Sie im Seminar

Im Google Ads Seminar lernen Sie, welche Asset-Typen für Ihr Unternehmen relevant sind, wie Sie diese strategisch einrichten und wie Sie deren Performance messen und optimieren.